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Berater Qualitäts- und Prozessmanagement

Ralph Weishaupt
Dipl. Lebensmittel-Ingenieur
 

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Beratungsangebot: BIO-Produkte EG 834/2007

Seit über 35 Jahren werden Bioprodukte hergestellt, wovon ich 18 Jahre im Berufsleben miterleben durfte. Die Definition von Bioprodukten war anfänglich durch die Unternehmen und die Verbände bestimmt, wodurch es teilweise erhebliche Unterschiede bei den Standards gab.

Mit der Veröffentlichung der EG-BIO-Verordnung 2092/91 im Jahre 1991 wurde ein Mindeststandard definiert, der zu diesem Zeitpunkt jedoch von fast allen Marktteilnehmern teilweise deutlich übertroffen wurde.

Die von Branchenkennern befürchtete Nivellierung der Qualität ist heute Realität. Nur mit sehr viel Spezialwissen ist es möglich, die teilweise sehr unterschiedlichen Standards der Verbände oder der Länder zu vergleichen und die Produktqualität korrekt einzuschätzen.

Dass mit zunehmender Dokumentation die Bioprodukte nicht unbedingt sicherer sind, zeigten entsprechende Skandale in der Branche, die zu einer erheblichen Verunsicherung der Verbraucher führten.

Mit dem verstärkten Eintritt der Discounter in den Markt kam eine erfreuliche deutliche Ausweitung des Kundenkreises, aber auch ein weiterer Wettbewerbsdruck, der zu einer Häufung von Betrugsfällen führte. Manche Rohstoffe wurden knapp und führten zu teilweise abenteurlichen Preisen oder zu wirklich schlechten Qualitäten. Das in der Öffentlichkeit aktuell herrschende positive BIO-Image ist sehr zerbrechlich. Deshalb ist für jeden Betrieb in der Erzeugungskette eines Bioproduktes sehr wichtig, dass er zuverlässig nachweisen kann, dass entsprechende Prüfungen durchgeführt wurden.

Gerade unabhängige, teilweise sogar nicht angemeldete Prüfungen sind hier ein sehr wichtiges Instrument.

Wer den Umfang und die Kosten von Audits der Kontrollstellen kennt, weiss, dass hier eine zusätzliche Kontrolle das Risiko erheblich reduzieren kann. Zertifizierungsstellen stehen im direkten Wettbewerb, wodurch eine schlechte Benotung mit verbindlichen Auflagen oder gar ein Entzug des Zertifikates sehr selten anzutreffen sind.

Mein Tipp:

Überprüfen Sie die Qualifikation der Auditoren und lassen Sie sich von Ihren Lieferanten die Berichte der Zertifizierungsaudits zeigen. Falls Sie selbst Audits in Auftrag geben, prüfen Sie die Qualifikation der Auditoren und geben eventuell eine zusätzliche eigene Prüfliste in Auftrag, was in der Regel nur geringe zusätzliche Kosten verursacht und Sie ebenfalls zum Auftraggeber macht. Natürlich kann diese Prüfung nur nach Abschluss des Zertifizierungsaudits gemacht werden.

Nach über 15 Jahren Biozertifizierung ist man erneut an dem Punkt angelangt, dass die Sicherheit für ein korrektes Bioprodukt ganz wesentlich von der persönliche Überzeugung des Herstellers abhängig ist. Sollten ausschließlich finanzielle Gründe für die Umstellung zu Bioprodukten ausschlaggebend sein, ist Vorsicht und Kontrolle angesagt. Da bei den Zertifikaten in der Regel keine vollständige Mengenüberwachung stattfindet, ist eine betrügerische „Vermehrung“ von Bioprodukten sehr leicht umsetzbar.

Gerade im Biobereich kann ich bedingt durch die langjährige Erfahrung ein sehr umfassendes Beratungsangebot vorweisen.

Meine Unterstützung umfasst im Wesentlichen folgende Bereiche:

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